News - 06/03

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[Kardiologie: Fettsenker schützt das Herz]
[Kardiologie: Gütesiegel für Blutdruckselbstmessgeräte]
[Sportmedizin: Sport nach Sten-Implantation]
[Sportmedizin: Sport und Gesundheit]
[Sportmedizin: Körperliches Training und Herzinsuffizienz]


nach obenAktuelles aus der Kardiologie

Fettsenker (Statin) plus Niacin schützt das Herz
Bei Patienten mit Koronarer Herzerkrankung und erniedrigtem HDL-Spiegel kann die Kombination aus Simvastatin und Niacin das Lipidprofil verbessern und führt zur Rückbildung von Koronarstenosen. Diese Ergebnisse konnten in einer 3-jährigen Doppel-Blindstudie mit 160 KHK-Patienten ermittelt werden. Der Anstieg verringerte sich allerdings wieder, wenn Antioxidantien (Vit. E und C, Betacarotin u. Selen) zusätzlich eingenommen wurden.
(NEJM 2001; 345:1583-1592 u. 1636-1637)

Gütesiegel für Blutdruckselbstmessgeräte
Jeder Bluthochdruckpatient sollte entsprechend der Empfehlung der Hochdruckliga zweimal täglich seinen Blutdruck messen und die Werte in einen Blutdruckpass protokollieren. Die Werte sollten jedoch exakt ermittelt werden. Hierzu prüfte die Hochdruckliga 20 Blutdruckselbstmess-Geräte, 10 Oberarm- und 10 Handgelenksgeräte. Von den Handgelenksgeröäten hat kein Gerät die Kriterien erfüllt. Von den Oberarmgeräten haben nur vier die strengenTests bestanden: Hartmann HG 160 Comfort, Hartmann Tensoval Comfort, Omron MIT (HEM-751-E), Microlife BP 3BTO-A.
(Tholl, U. Forschung und Praxis 336/02)


nach obenAktuelles aus der Sportmedizin

Sport nach Stent-Implantation
Patienten mit Koronarer Herzerkrankung (KHK) nach Ballondilatation und Stent-Implantation können durch ein dreimal pro Woche durchgeführtes Ergometertraining ihr Risiko bezüglich kardiovaskulärer Ereignisse signifikant senken. Die Restenoserate konnte allerdings nicht signifkant verringert werden.
(Belardinelli, R. ESC Kongress Stockholm)

Sport und Gesundheit
Bekannt ist, dass die klassischen Herz-Kreislauf-Risikofaktoren Rauchen, Fettstoffwechselstörung, Hypertonie und Diabetes mellitus sind. Ergänzt wurden diese in den letzten Jahren durch die Variable "Bewegungsarmut". Aber bereits durch eine regelmäßige, moderat durchgeführte körperliche Bewegung kann eine ganze Reihe von Erkrankungen positiv beeinflußt werden. Hierzu zählen nicht nur die Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch der Typ II Diabetes, die Hypertonie, die Inzidenz des Colon-Carcinomes, chronische Rückenschmerzen/Osteoporose, Depressionen u. Angstzustände sowie eine Infektanfälligkeit.
(Urhausen, A. Cardio News Nr. 6 2001)

Körperliches Training und Herzinsuffizienz
Im Rahmen einer 3-wöchigen Studie wurde ein intervall- oder kontinuierliches Ausdauertraining bei chronischer Herzinsuffizienz untersucht. Die Ergebnisse ergaben eine Verbesserung der Lebensqualität in beiden Gruppen; Die funktionelle Leistungskapazität verbessert sich ebenfalls in beiden Gruppen, jedoch führt das intervallartige Ausdauertraining zu einer Verbesserung der hämodynamischen Parameter unter Belastung.
(Nechwatal et al, Z Kardiol 91:328-337 2002)
 

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