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Sport nach Stent-Implantation
Patienten mit Koronarer Herzerkrankung (KHK) nach Ballondilatation und
Stent-Implantation können durch ein dreimal pro Woche durchgeführtes Ergometertraining
ihr Risiko bezüglich kardiovaskulärer Ereignisse signifikant senken. Die
Restenoserate konnte allerdings nicht signifkant verringert werden.
(Belardinelli, R. ESC Kongress Stockholm)
Sport und Gesundheit
Bekannt ist, dass die klassischen Herz-Kreislauf-Risikofaktoren Rauchen,
Fettstoffwechselstörung, Hypertonie und Diabetes mellitus sind. Ergänzt
wurden diese in den letzten Jahren durch die Variable "Bewegungsarmut".
Aber bereits durch eine regelmäßige, moderat durchgeführte körperliche
Bewegung kann eine ganze Reihe von Erkrankungen positiv beeinflußt werden.
Hierzu zählen nicht nur die Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch der
Typ II Diabetes, die Hypertonie, die Inzidenz des Colon-Carcinomes, chronische
Rückenschmerzen/Osteoporose, Depressionen u. Angstzustände sowie eine
Infektanfälligkeit.
(Urhausen, A. Cardio News Nr. 6 2001)
Körperliches Training und Herzinsuffizienz
Im Rahmen einer 3-wöchigen Studie wurde ein intervall- oder kontinuierliches
Ausdauertraining bei chronischer Herzinsuffizienz untersucht. Die Ergebnisse
ergaben eine Verbesserung der Lebensqualität in beiden Gruppen; Die funktionelle
Leistungskapazität verbessert sich ebenfalls in beiden Gruppen, jedoch
führt das intervallartige Ausdauertraining zu einer Verbesserung der hämodynamischen
Parameter unter Belastung.
(Nechwatal et al, Z Kardiol 91:328-337 2002)
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