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zurück24-Stunden-Blutdruck-Messung

Ziel:
Ein-oder Ausschluss einer Bluthochdruckerkrankung

Befundung:
Die über 24 Stunden gemessenen ca. 50 bis 70 Blutdruckwerte werden in einen Tag- und einen Nachtrhythmus aufgeteilt und bewertet. Hierdurch ergibt sich sehr zuverlässig die Diagnose einer Bluthochdruckerkrankung und deren Abschätzung hinsichtlich einer sekundären Genese bzw. eines erhöhten kradiovasculären Risikos.

Durchführung:
Die Untersuchung wird in unserer Praxis nach erneuter Terminvereinbarung durchgeführt. Die Untersuchung beginnt morgens um 9:00 Uhr und endet am folgenden Morgen um 8:00 Uhr. Es wird eine Blutdruckmanschette am linken Oberarm plaziert welche mit einem Druckschlauch mit einem kleinen Gerät verbunden wird, welches am Hosengürtel getragen wird. Hierdurch ist man den Tag über mobil und kann seine normale Arbeit durchaus problemlos verrichten.
 


zurückDopplersonographie der peripheren zentralen Arterien

Ziel:
Untersuchung der Arterien und Venen hinsichtlich etwaiger Strömungsproblematiken, Verengungen der Arterien oder sogar Verschlüsse derselben.

Befundung:
Durch bidirektionale Anlotung der Arterien/Venen gelingt es ein Flussmuster darzustellen. Die Beurteilung dieses Flussmusters erlaubt eine Aussage über die Durchgängigkeit der Arterien/Venen zu geben.

Durchführung:
In rückenliegender Position wird mit Hilfe von einer kleinen Menge Kontaktgel eine stiftartige Sonde in den Bereich der Arterien auf der Haut plaziert, von wo aus die zu untersuchende Arterie/Vene am besten dargestellt werden kann.
 


zurückEchokardiographie

Ziel:
Beurteilung der Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen sowie Bestimmung der Größe des Herzens.

Befundung:
Durch eine Ultraschalltechnik wird das Herz von verschiedenen Ebenen aus untersucht. Hierdurch gelingt eine exakte Bestimmung der Herzgröße, eine Bestimmung der Herzwanddicke sowie eine exakte Beurteilung der vier Herzklappen hinsichtlich ihrer Funktionalität.

Durchführung:
Bei entblößtem Oberkörper liegt die Patientin/der Patient auf der linken Seite. Der Schallkopf wird im linken Bereich neben dem Brustbein sowie im Bereich des linken unteren Rippenbogens plaziert, von diesen Stellen läßt sich das Herz am besten einsehen.
 


zurückEKG

Ziel:
Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bzw. Herzrhythmusstörungen.

Befundung:
Die bei dem Oberflächen-EKG abgegriffenen 12 Ableitungen der elektrischen Herzströme erlauben eine Beurteilung von Herzrhythmusstörungen und etwaig bestehenden oder bestandenen Herzmuskeldurchblutungsstörungen (Infarktdiagnostik).

Durchführung:
Mit entblößtem Oberkörper liegt die Patientin/der Patient rücklings auf einer Liege. Es werden von den Beinen und von den Armen mit kleinen Elektroden die auf der Haut plaziert werden die elektrischen Ströme vom Herzen auskommend abgeleitet. Ebenfalls werden halbkreisartig über der linken Brust Elektroden plaziert, die ebenfalls die elektrischen Impulse des Herzens auffangen können.
 


zurückErgometrie/Belastungs-EKG

Ziel:
Demaskierung von Durchblutungsstörungen und Rhytmusstörungen des Herzens, welche in Ruhe verborgen bleiben.

Befundung:
Durch die körperliche Aktivität werden durch die Mehrarbeit , die das Herz bei körperlicher Belastung verrichten muss, versteckte Problematiken, insbesondere Durchblutungsproblemtatiken des Herzmuskels, aufgedeckt. Veränderungen im EKG wie auch im Blutdruckverhalten lassen diesbezüglich Rückschlüsse zu.

Durchführung:
Die EKG-Ableitung erfolgt wie zuvor erklärt. Die Belastung kann bei uns auf drei unterschiedliche Verfahren erfolgen. Entweder sitzt die Patientin/der Patient auf einem Standfahrrad
oder fährt in halbliegender Position Fahrrad. Die dritte Möglichkeit ist eine Geh-/Laufbelastung auf einem Laufband.
 


zurückHerzschrittmacherkontrollen

Ziel:
Überprüfung der Schrittmacherbatterie hinsichtlich ihrer Lebensdauer sowie ggfs. Neuanpassung der unterschiedlichen Schrittmacherfunktionen an das jeweilige Individium.

Befundung:
Mit Hilfe von speziellen Abfragegeräten, die es erlauben unblutig Kontakt mit dem Schrittmacheragregat aufzunehmen, gelingt eine exakte Abfrage, Dokumentation und Neuprogrammierung des Schrittmachers. Folgende Schrittmacherfabrikate können wir überprüfen: Biotronic, Medtronic, Guidant, CPI, St. Jude Medical, Pacesetter, Cordis.

Durchführung:
Mit entblößtem Oberkörper wird zunächst ein Ruhe-EKG abgleitet (siehe bitte oben).
Daraufhin wird ein für das jeweilige Schrittmacheragregat bestimmtes Abfragegerät auf dem Schrittmacher plaziert, worüber Kontakt mit dem Schrittmacher aufgenommen werden kann. Die Abfrage und die eventuell notwendige Umprogrammierung erfolgt unter EKG-Kontrolle somit unblutig.
 


zurückLangzeit-EKG-Diagnostik

Ziel:
Aufdecken von Herzrhythmusstörungen.

Befundung:
Durch die Registrierung der elektrischen Ströme des Herzens über 24 Stunden lassen sich Herzrhythmusstörungen erkennen , beurteilen und eine gezielte Therapie einleiten oder korrigieren.

Durchführung:
Die Untersuchung findet bei uns in der Praxis statt nach erneuter Terminvergabe. Dem Patienten werden fünf Elektroden auf dem Brustkorb plaziert und mit einem Pflaster fixiert. Diese Punkte werden mit einem kleinen tragbaren Rekorder, der am Hosenbund getragen wird, verbunden. Dadurch ist der Patient beweglich und in seiner körperlichen Aktivität nicht eingeschränkt. Ein normaler Arbeitsalltag kann dadurch problemlos absolviert werden. Am darauffolgenden Tag sollte das Gerät um 8:00 Uhr in der Praxis abgegeben werden, danach erfolgt das Einlesen der Befunde in unseren Praxiscomputer und die Befundung der Aufzeichnung.
 


zurückStress-Echokardiographie

Ziel:
Aufdecken von Herzmuskeldurchblutungsstörungen.

Befundung:
Durch das Darstellen von Bewegungsunregelmäßigkeiten verschiedener Herzmuskelsegmente kann ein Rückschluss auf die Durchblutung derselbigen gezogen werden.

Durchführung:
Die Plazierung und Anlotung des Herzens erfolgt wie unter dem Begriff Echokardiographie beschrieben. Damit das Herz eine Mehrarbeit verrichtet, um mögliche Durchblutungsstörungen aufdecken zu können, wird ein kreislaufwirksames Hormon (Adrenalin) von außen gespritzt/injiziert. Da der Körper unter körperlicher Belastung, z.B. Treppensteigen, Adrenalin selbständig bildet um dem Herzen mitzuteilen, dass es mehr Blut in die arbeitende Beinmuskulatur pumpen muss, wird somit ein physiologischer Vorgang imitiert. Das Herz kann nicht unterscheiden, ob das ihm zufließende Adrenalin das körpereigene oder körperfremde Adrenalin ist, es fängt an schneller und kräftiger zu pumpen. Jetzt kann mittels der Echokardiographie das Herz in Ruhe unter Belastung beurteilt werden.
 


zurückLaktatmessungen

Ziel:
Bestimmung der muskulären Fähigkeit sowie der aeroben Kapazität.

Befundung:
Die Laktatwerte werden direkt in Zusammenhang mit dem durchgeführten Belastungs-EKG befundet und in Zusammenhang gesetzt.

Durchführung:
Ein Ohrläppchen (meist das rechte Ohrläppchen) wird mit einer Salbe eingerieben, die durchblutungsfördernd wirkt. In Ruhe, während der Belastung auf jeder Belastungsstufe wie zum Ende der Belastung wird eine geringe Menge Blut aus dem Ohrläppchen entnommen und der Laktatwert sofort bestimmt.
 


zurückErgospirometrie

Ziel:
Differenzierung des Symptomes Luftnot hinsichtlich einer Herz- oder Lungenproblematik bzw. Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems.

Befundung:
Das parallel durchgeführte Belastungs-EKG sowie die in Ruhe, während der Belastung kontinuierliche Aufzeichnung der Atmung wie auch in der Erholungsphase lassen Rückschlüsse zu, die eine Unterscheidung zwischen einem Lungen- oder einem Herz-Kreislaufproblem zulassen. Zudem kann hierdurch recht exakt insbesondere bei bekannten Herz-Kreislauferkrankungen die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems untersucht werden.

Durchführung:
Es wird wie oben beschrieben ein Belastungs-EKG im Sitzen oder auf dem Laufband durchgeführt. Zu der üblichen Ableitung der elektrischen Ströme des Herzens hat die Patientin/der Patient eine Maske über der Nase und dem Mund über die sie ohne Widerstand ein- und ausatmen kann. Eine Düse am Ende dieser Maske misst dabei die Ein- und Ausatemluft und leitet diese zu einem kleinen Messgerät, welches die Patientin/der Patient vor der Brust trägt.
Diese Untersuchungen können durch die Mobilität des Gerätes auch im Rahmen der sportmedizinischen Untersuchungen außerhalb der Praxis, sozusagen bei Feldtests, eingesetzt werden. Die Übertragung der Werte erfolgt dann telemetrisch.
 



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